Gunhild Hoelscher
  





Gunhild Hoelscher

Ich entstamme einer Musikerfamilie; meine beiden Brüder (Ulf Hoelscher und Uwe-Martin Haiberg) zählen zu den bekanntesten Professoren für Violine in Deutschland.

Nach Unterrichtsjahren bei Bruno Masurat (Heidelberg) und meinem Bruder Ulf Hoelscher studierte ich drei Jahre Violine bei Ivan Galamian an der Juilliard School in New York und ein weiteres Jahr bei Gérard Jarry am Conservatoire national supérieur in Paris. Außerdem absolvierte ich Kurse bei Wolfgang Marschner, Joseph Gingold, Igor Ozim und Zino Francescatti.

Im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewann ich in der Solowertung zweimal den ersten Preis. Bis zum Abitur war ich Konzertmeisterin des Bundesjugendorchesters. Schon während meines Studiums begann ich eine intensive solistische Tätigkeit. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Rundfunkaufnahmen, vor allem mit dem Rundfunkorchester des Südwestfunks unter Emmerich Smola. Mit Gerrit Zitterbart (Klavier) spielte ich zahlreiche Duokonzerte; gemeinsam waren wir Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb "Premio Vittorio Gui" in Florenz.

Nach einigen Jahren gab ich meine solistische Laufbahn zugunsten der inzwischen auf drei Söhne angewachsenen Familie auf. Seitdem konzentriere ich mich mit Privatunterricht, aber auch mit Lehraufträgen (u.a. an der Musikhochschule Karlsruhe und am Konservatorium Zürich sowie einer Gastprofessur an der Musikhochschule Düsseldorf) auf die Ausbildung des geigerischen Nachwuchses.

Daneben widme ich mich intensiv der Kammermusik, hauptsächlich dem Quartettspiel. Einen weiteren Schwerpunkt meiner Tätigkeit bilden regelmäßige Aushilfen bei namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, der Staatkapelle Berlin, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Orchester der Tonhalle Zürich und dem Orchester der Oper Zürich.

Das Duo Gunhild Hoelscher und Gerrit Zitterbart

Gunhild Hoelscher / Gerrit Zitterbart

Gunhild Hoelscher studierte nach dem Abitur u.a. bei Ivan Galamian an der Juilliard School of Music (New York) und bei Gérard Jarry am Conservatoire natio¬nal supérieur (Paris). Sie hat danach über einige Jahre eine intensive solistische Tätigkeit mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland entfaltet und zahlreiche Rundfunkaufnahmen eingespielt. Aus familiären Gründen gab sie im Jahre 1983 - inzwischen dreifache Mutter - ihre Solistenkarriere auf und konzentrierte sich auf ihre Unterrichtstätigkeit sowie auf die Kammermusik, der ihre besondere Liebe gehört. Seit 2001 lebt sie in Berlin und wirkt hier regelmäßig bei so herausragenden Or¬chestern wie den Berliner Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin mit. 2001 hat sie, gemeinsam mit ihrem Bruder Ulf Hoelscher, als Solistin die Doppelkonzerte von Louis Spohr mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin aufgenommen.

Gerrit Zitterbart (1952 in Göttingen geboren) wurde in Hannover, Salzburg, Freiburg und Bonn von Erika Haase, Karl Engel, Lajos Rovatkay, Hans Leygraf, Carl Seemann und Stefan Askenase ausgebildet. Am Beginn seiner Konzerttätigkeit standen Wettbewerbserfolge in der Schweiz, in Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland. Gerrit Zitterbart hat sich in seiner Laufbahn als Solist und Kammermusiker (u.a. im Abegg Trio) in ca. 3.000 Konzerten in 50 Ländern profilieren können. Sein umfangreiches Repertoire ist auf über 60 CDs (mit Klavierkonzerten, Solowerken, Kammermusik und Lied) dokumentiert – auf modernen und historischen Flügeln gleichermaßen. Der Pianist leitet seit 1981 eine Klavierklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, seit 1983 als Professor. Hier studierten bei ihm junge Talente aus Deutschland, Dänemark, Polen, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Russland, Georgien, Israel, Japan, Korea, China, Kanada und den USA.

Das Duo spielt seit 1977 zusammen. Im Jahr 1981 gewann es beim Premio Vittorio Gui in Florenz den Preis in der Sparte Duo Violine/Klavier.